5.3.11 Enzyme

= griech. Zymen = Hefe, Sauerteig
= Fermente (lat. Fermentum = Gärung)

Technische Bedeutung:
Hefe: Teigherstellung, Alkohol,
Essig,
Glucose (aus Stärke),
Käseproduktion
Waschmittel/Reinigungsmittel (Abbau von Fetten und Eiweißen

Substrate: Stoffe, auf die Enzyme einwirken

Namensbildung:

  1. Substrat + ~ase: Bsp. Amylase ⇨ spaltet Amylose
  2. Reaktionstyp + ~ase: Glucoseoxidase ⇨ oxidiert Glucose
  3. Trivialnamen: Pepsin: Spaltet Proteine

Molekülbau:

  • Globuläre Proteine
  • Proteide sind vorhanden: Proteine + Cofaktor (nicht Protein: Metallionen, Vitaminmoleküle)
  • „aktives Zentrum“ = Bindungsstelle für bestimme Substratmoleküle ⇨ Schlüssel-Schloss-Prinzip = Substratspezifität.


Wirkungsweise:
Aktive Zentren orientieren Reaktionspartner so zueinander, dass sie miteinander reagieren können.

Denaturierung:
T-Erhöhung, pH-Änderung, Schwermetallionen ⇨ räumliche Änderung des aktiven Zentrums ⇨ Aktivität wird eingeschränkt/aufgehoben.

Kopplung von Reaktionen:
Viele Reaktionen sind endergonisch (bsp. Verknüpfung von AS) ⇨ Verknüpfung gleichzeitig exergonische Reaktionen Prozesse (Bsp. Spaltung von ATP) ⇨ viele Enzyme besitzen zusätzlich Bindungsstellen für ATP.

WH:
Exergonisch = ΔG < 0 ⇨ läuft freiwillig ab.
Gibbs-Helmholtz-Gleichung: ΔG = ΔH – T ∙ ΔS

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.